Fadenlifting


"das Alter hat keinerlei Bedeutung,

man kann mit 20 hinreißend sein,

mit 40 charmant und den Rest seiner Tage unwiderstehlich."

Coco Chanel

 

 

©René de Brunn_fotolia
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Im Laufe der Jahre beginnt die Gesichtshaut sich zu verändern. Hautalterungen werden sichtbar. Die Gesichtsmuskulatur und das Bindegewebe erschlaffen, was zu störenden Faltenbildungen im Gesicht führt. Auch genetische Disposition sowie übermäßige UV-Belastung sind oft ursächlich.

Eine schonende, dabei aber recht nachhaltige Methode zur Straffung von Gesichts- und Halspartien ist das sog. Fadenlifting. Die verwendeten Fäden bestehen aus synthetischem resorbierbarem Polydioxanon (PDO), das in verschiedenen Bereichen der Chirurgie ebenfalls zur Anwendung kommt. Mit vielen kleinen, individuell positionierten Fäden werden die erschlafften Gesichts- und/oder Halspartien marionettenartig nach oben gezogen. Diese speziell sich auflösenden Fäden werden in das Unterhautfettgewebe appliziert, wodurch die Haut gestrafft und das Gewebe in die ursprüngliche Position angehoben wird. Der sichtbaren Straffung des Behandlungsareals einerseits folgt auf der anderen Seite eine Reaktivierung, sozusagen eine "Biostimulation" des Bindegewebes, so dass die Haut zusätzlich an Festigkeit gewinnt. Die Kombination verschiedener Fäden ermöglicht weiche Übergänge zwischen behandelten und unbehandelten Arealen, wodurch ein natürliches Aussehen mit "Liftingeffekt" ermöglicht wird. Für nahezu alle Ausgangssituationen stehen passende Fäden zur Verfügung, so z.B. zur Straffung der Augenpartie kurze Mono-Fäden, zur Anhebung einzelner Falten und zum Gewebsaufbau gedrehte (screw) Fäden in verschiedenen Längen und für die Straffung ganzer Hautpartien nach oben sog. Zugfäden mit unzähligen kleinen Widerhaken, an denen das Gewebe nach oben gestrafft wird.


Die Vorteile auf einen Blick:

• Innovative Technologie

• Sehr gut verträglich

• 100% abbaubar

• Sofort sichtbare Verjüngungseffekte (Zugfäden) 

• Langanhaltende Wirkung aber nicht permanent

• Stimulation der körpereigenen Kollagenproduktion 


©fd-styles_fotolia
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Behandlungsablauf:

Zunächst wird eine Betäubungscreme auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen. Einwirkungszeit 15min-20min. Bei Verwendung von Zugfäden wird die Einstichstelle durch Injektion eines Lokal-anästhetikums betäubt. Nach gründlicher Desinfektion erfolgt die Einbringung der Fäden mit feinen Nadeln in das Unterhautfettgewebe. Durch die Betäubungscreme ist die Behandlung schmerzarm, aber nicht völlig schmerzlos. Die Zugfäden werden mit stumpfer Kanüle appliziert, um Verletzungen von Gefäßen und Nerven zu vermeiden. Je nach Anzahl der zu behandelnden Partien und Menge der benötigten Fäden dauert die Behandlung ca. 45min - 90min. Danach wird eine hautberuhigende Salbe aufgetragen. Ein straffender Effekt ist sofort sichtbar, das endgültige Ergebnis aber erst nach ca. 4-8 Wochen, da der Kollagenaufbau einige Zeit in Anspruch nimmt.


Was gibt es zu beachten? 

  • sofern Sie blutverdünnende Medikamente nehmen, ist eine Behandlung nicht möglich. Bitte besprechen Sie die Möglichkeit eines eventuellen kurzzeitigen Absetzens mit Ihrem behandelnden Arzt.
  • PDO-Fäden sollten nicht angewandt werden bei Autoimmunkrankheiten mit Immuntherapie, Schwangeren und Stillenden, Patienten unter 18 Jahren.
  • nach der Behandlung sollten Sie die nächsten 3-4 Nächte auf dem Rücken schlafen
  • für mind. 1 Woche bitte nicht Kaugummi kauen und sehr harte Speisen meiden 
  • nach der Behandlung sollten Sie für 4 Tage Alkoholgenuss, Saunabesuche und UV-Bestrahlung (Sonne, Solarium) vermeiden
  • kein Ausdauersport für 3-4 Tage

Bin ich direkt nach der Behandlung gesellschaftsfähig?

Die meisten Patienten können direkt nach der Behandlung ohne sichtbare Rötungen oder  größere Schwellungen wieder ihrer normalen Tätigkeit nachgehen. Jedoch sind kleinere Blutergüsse, Schwellungen,  Rötungen und Hautdellen nicht grundsätzlich auszuschließen, so dass es anzuraten ist, den Eingriff mind. 4-6 Wochen vor gesellschaftlichen Ereignissen (Geburtstag, Hochzeit etc.) zu planen. Dies ist auch immer abhängig von der Anzahl und Art der verwendeten Fäden.


Wie lange hält der Effekt?

 

Dies ist u.a. stark abhängig von Alter und exogenen Faktoren, in der Regel hält der Effekt jedoch 12 - 18 Monate an. Bei Auffrischungsbehandlungen wird in der Regel auch weniger Material benötigt wie bei der Erstbehandlung. Die Dauer des Effektes kann auch noch durch entsprechende pflegende Kosmetik und ggf. individuell abgestimmter Vitalstoffe mit Hyaluronsäure und/oder Antioxidantien verstärkt werden. Eine Kombination mit Hyaluronsäure-Unterspritzung oder PRP-Therapie ist ohne weiteres möglich und auch anzuraten um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.